Die meisten Menschen denken bei Fenstern und Türen zuerst an Holz oder PVC. Lange beschränkte sich das Angebot auch auf diese beiden Werkstoffe. Inzwischen setzen sich Aluminiumfenster und Aluminiumtüren durch – als Antwort auf Architekten und Bauherren, die moderne Lösungen wollen. Über die Attraktivität entscheidet aber nicht nur das Aussehen.
Moderne Aluminiumfenster: Architektur, die Metall mag
Zum Glück finden mutige, zeitgemäße Entwürfe auch im Einfamilienhaus wieder mehr Gehör. Bauherren achten nicht nur auf die praktische Seite, sondern auch auf das Erscheinungsbild des Hauses.
Aluminiumsysteme sind in großen gewerblichen Projekten üblich: Büros, Banken, Hotels, Einkaufszentren. Dort dienen sie oft verglasten Fassaden, die Innenräume zusätzlich belichten.

Automatische Tür
Hier überzeugen Aluminiumfenster und Aluminiumtüren: Sie wirken modern, zurückhaltend und passen zu zeitgenössischen Konzepten. Aluminium harmoniert besonders gut mit Blech, Komposit, Punktlicht und Beton. Mehr dazu: Fenster- und Türgerähme aus Aluminium.
Überdurchschnittliche Beständigkeit
Als in den 90er-Jahren der Boom der PVC-Fenster einsetzte, warben Hersteller und Händler mit einer Haltbarkeit weit über Holz. Heute wissen wir: So eindeutig ist das nicht.
Aluminiumfenster und -türen haben hier die Nase vorn, weil Metallprofile sich nicht verziehen: Maße und Dichtheit bleiben über viele Jahre stabil. Aluminium nimmt Lasten besser auf und schützt den Rahmen so vor Rissen.
Wie belastbar das Material ist, zeigt sich daran, dass Bauherren auch sehr breite Schiebetüren, Hebe-Schiebe-Elemente oder gefragte harmonikaartigen Systeme bestellen.

Panorama Aliplast
Aluminiumfenster und Aluminiumtüren sind außerdem vergleichsweise leicht – Montage geht schneller, die Nutzung bleibt bequem.

Aliplast System
Aluminiumfenster Wärmedämmung: Kalter Rahmen ist ein Mythos
Das häufigste Argument gegen Aluminium ist, die Elemente seien „kalt“ und böten zu wenig Komfort. Aluminium ist zwar Metall, aber die Dämmung in den Profilen verhindert den Kältebrücke-Effekt am Rahmen. Bei der Wärmedämmung können Aluminiumfenster ruhig mit PVC und Holz mithalten: Am Markt gibt es Profile mit Uf = 0,8 W/(m²K) (Profil STAR).
In Aluminiumfenstern und -türen sitzen sogenannte thermische Trennstege aus Polyamid und Glasfaser, oft zusätzlich mit Polyethylenschaum gedämmt. So erreicht das System Wärmedurchgangswerte, die sogar für Passivhäuser infrage kommen.
Wer Fenster und Türen für viele Jahre sucht, sollte Aluminium ernsthaft prüfen. PVC und Holz verlieren mit der Zeit oft an Farbe – Sonne, Regen und Witterung setzen zu. Beschichtetes Aluminium bleibt farbstabil. Metall setzt kein Moos an und überzieht sich nicht mit Schimmel oder Pilz.
Bei der Farbe muss man sich nicht einschränken. Im Angebot liegt praktisch die volle RAL-Palette, sodass sich Aluminiumfenster und -türen an Gebäude, Architektur und Vorlieben anpassen lassen.
Die Pflege bleibt einfach: Aluminiumfenster und Aluminiumtüren wäscht man wie PVC – mit Wasser, bei Bedarf mit einem milden Reiniger.
Nur ein Nachteil …
Ein Nachteil von Aluminiumfenstern und -türen ist die Reparatur: Bei Beschädigung muss oft das ganze Element getauscht werden. Das sollte – wie bei PVC – aber nicht allein über die Wahl entscheiden.
Außenfenster und Außentüren kauft man einmal für viele Jahre; mit der Beständigkeit von Aluminium ist das eine sinnvolle Investition, die man nach Jahren störungsfreier Nutzung besonders schätzt.
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